Naturheilpraxis Melanie Timm - -Traditionelle Chinesische Medizin-


Chinesische Arzneimittelgabe


Jedes chinesische Arzneimittel wirkt in bestimmten Akupunkturmeridianen oder auch spezifisch in Organen. Sie setzen sich aus ihrer Geschmacksrichtung, des Meridianes, auf dessen es wirkt und ihrem Temperaturverhalten zusammen:
 
  • wärmend z.B. bei Erkältungen, kältebedingte Erkrankungen
  • kühlend z.B. bei Entzündungen, hitzeauslösende Erkankungen
  • Hitze entziehend z.B. bei Hauterkrankungen
  • Kälte bindend z.B. bei Bi-Syndromen (Schulter-Arm-, Hüft-, Knie-, LWS- Beschwerden)

Zudem beinhalten sie bestimmte Geschmacksrichtungen wie süß, scharf, salzig, sauer, bitter, neutral und aromatisch. Jedes Arzneimittel besitzt mindestens eines dieser Geschmacksrichtungen, meist aber zwei oder mehrere.

So kann die Heilkraft gezielt lokal genutzt werden. Jede Rezeptur wird also individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Die kombinierten Arzneimittel ergänzen und unterstützen sich dabei in ihrer Wirkung. 

Nur selten werden einzelne Arzneimittel eingesetzt. Chinesische Arzneimittel werden traditionell in Form von Tees oder Dekokten eingenommen. Hierzu wird die fertige Rezeptur 30 Minuten oder länger in Wasser gekocht. Sie können auch in Form von Tabletten verschrieben werden, die die Behandlung im Alltag für viele Menschen erheblich erleichtern. Sie bekommen dazu von mir detaillierte Anweisungen zur Zubereitung und Einnahme. Meist werden die Arzneimittel zweimal täglich eingenommen. Die Behandlung  erstreckt sich von einer Woche bis zu mehreren Monaten, abhängig von der Schwere und Dauer der Erkrankung. Während der Behandlung werden Sie in regelmäßigen Abständen befragt und untersucht, um sicherzustellen, dass die gewählte Rezeptur wirksam bleibt.  Die Zusammenstellung der Rezeptur 
wird also jeweils dem Gesundungsprozess angepasst.

Bei welchen Beschwerden kann die Arzneimittelgabe hilfreich sein?
Es werden sowohl akute als auch chronische Krankheiten mit chinesischen Arzneimitteln behandelt. Außer weniger Ausnahmen, die in der Anamnese gezielt abgefragt werden, besteht grundsätzlich keine Einschränkung der Anwendbarkeit der chinesischen Arzneimittelgabe. Es hängt allerdings von der Schwere und Chronizität der Erkrankung ab, wie schnell chinesische Arzneimittel für sie spürbare Besserung bewirken.

Die folgende Liste nennt häufig vorkommende Erkrankungen, die nach der Erfahrung vieler praktizierender Therapeuten sehr gut auf eine chinesische Arzneimittelgabe ansprechen. 

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch hier nicht genannte Krankheitsbilder können mit chinesischen Arzneimitteln behandelt werden.

  • Magen- und Darmerkrankungen: Reizmagen, Reizdarm, Gastritis, Colitis, Morbus Crohn
  • Atemwegserkrankungen: , Sinusitis, Bronchitis
  • Hauterkrankungen: Ekzeme, Neurodermitis, Akne , Herpes Zoster
  • Gynäkologische Erkrankungen: Menstruationsprobleme, Unfruchtbarkeit, Zysten, Myome, Schwangerschaftsprobleme, klimakterische Beschwerden
  • Urogenitale Erkrankungen: Impotenz, Prostatitis, Unfruchtbarkeit
  • Kinderheilkunde: Hauterkrankungen, Bettnässen, Hyperaktivität, Krankheiten des Verdauungssystems
  • Infektiöse Erkrankungen: Erkältungen, Bronchitis, Durchfälle, akute und chronische Blasenentzündungen
  • chronisches Ermüdungssyndrom, HIV-Begleitsymptome, Hepatitis
  • Herzerkrankungen: Hypertonie, Hypotonie, Herzrhythmusstörungen

Weitere Krankheiten: 

  • Schlaflosigkeit
  • Migräne
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • stressbedingte Beschwerden
  • Depressionen
  • Rheuma
  • Konjunktivitis
  • alle Arten von Allergien
  • Durchblutungsstörungen
  • Verletzungen
  • Schwindel
  • Erkrankungen der Schilddrüse

Link: Stellungnahme zur Greenpeace-Studie „Chinesische Heilkräuter in Deutschland mit Pestiziden belastet“